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FESTIVALS

VISONS DU REEL
Nyon 2016

SOLOTHURNER FILMTAGE
Solothurn 2017

INDEPENDENT FILMDAYS
17. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe (D) 2017
Ausgezeichnet mit dem INDIE-AWARD für den besten Langfilm

TRENTO MOUNTAIN FILM FESTIVAL
65. Trento Filmfestival (I) 27. 4 - 07. 05. 2017

SINFF SAVONLINNA INTERNATIONAL NATURE FILM FESTIVAL
Savonlinna (Finnland) 18. - 20. 8. 2017
 

 

TRAILER

 
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Der film

 

Einmal eine Auszeit nehmen und die Natur spüren. So die Vorstellung der beiden Jugendfreunde Manu und Robin. Mit viel Enthusiasmus, einer Kamera und einem Handbuch im Gepäck wagen die beiden das Abenteuer Alp. Das Ziel: Ihre alte Freundschaft wiederzubeleben, Freiheit zu finden und dazu zusammen einen Film über den gemeinsamen Alpsommer zu drehen. Doch die unbarmherzige Natur, Rivalitäten um die Schafhirtin der Nachbaralp, Krankheit und Tod von Tieren lassen den Traum dahinschmelzen. Herausgekommen ist ein Alpfilm ohne geschmückte Kühe und Schweizerkreuze, schonungslos, mit viel Wucht, ehrlich – und manchmal einfach zum Schiessen komisch.

 

 
 

Autor – Manuel Lobmaier

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Ein Ort der Freiheit

Die Alp ist für mich immer Sinnbild gewesen für eine seltsame Freiheit.

Um die Freundschaft mit meinem Jugendfreund aufzufrischen haben wir einen schon lange gehegten Plan endlich in Angriff genommen.  Zusammen eine Alp machen -  welch ein schöner Ort, um glücklich zu sein! Um in der Natur zu sein, zusammen Musik zu machen und Kühe zu hüten. Mit dieser Idee fing der Alptraum an.

Die Erinnerungen an diesen Sommer auf der Wildfluhalp sind bunt und wirr. Wie wir uns vor der Kamera selbst inszenierten, lustig am Anfang, und wie dann alles immer ernster wurde. Wie wir uns am Schluss vor laufender Kamera gestritten haben und unser Rechthabebedüfnis via Kamera ausgetragen haben. Inszeniertes vermischte sich mit dokumentarischem.

Abenteuer zeichnen sich aus meiner Sicht dadurch aus, dass eine innere oder äussere Sicherheitsgrenze überschritten wird. Das ist unangenehm und schmerzlich. Das andere sind wohl Pseudo-Abenteuer, wie ich festellen musste.
Wir erlebten, wie ein geplantes Pseudo-Abenteuer zu einem echten wurde. Und wie auch eine fünfzehnjährige Freundschaft an der erbarmungslosen Gefühlswetterlage des Kosmos Alp zerbrechen kann.

Das erste Fazit des Alpsommers erscheint trist: Die Natur war uns zum Gegner geworden, die Tiere zur Pflicht und der beste Freund zum Feind. Nie zuvor hatte ich eine Erfahrung gemacht die der eines Gefängnisses näher kam.

 

Ein anderer Alpfilm?

Als ich Ende September wieder im Tal war, hatte ich die unzähligen DV-Kassetten mit dem Videofootage des Alpsommers im Gepäck. Doch ich entbehrte jeglicher Lust mich nochmals mit diesem Sommer zu beschäftigen.

Erst später - nach dem zweifelhaften Genuss eines Alpfilmes, wo weder der bärtige glückliche Senn noch die geschmückte Kuh fehlte - fasste ich den Entschluss: Ich würde aus meinen Aufnahmen des Alpsommers den damals grob geplanten und nie realisierten Film schneiden.

Mein Wunsch war es, meine subjektive Erinnerung an den Alpsommer möglichst authentisch wiederzugeben, manchmal gestützt auf die Notizen meines Alptagebuchs, das ich damals geführt hatte - im Bewusstsein dass Erinnerungen ihrem Wesen nach niemals ganz objektiv sind und der Film, wenn ihn mein Jugendfreund erzählt hätte, möglicherweise ganz anders herausgekommen wäre.

Manuel Lobmaier, Regisseur

 
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Cast

Manu - Manuel Lobmaier

Robin - Robin

Johanna - Flora Klein

Voice - Dominique Jann


Crew

Autor, Regie:  Manuel Lobmaier

Produktion:  Parasol Films

Produzenten:  Steve Walker & Markus Heiniger

Kamera: Manuel Lobmaier & Robin

Schnitt:  Stephan Heiniger & Manuel Lobmaier

Musik:  Stimmhorn, Daniel Blatter, Joe Volk

Tonmischung:  Peter von Siebenthal

Color Grading:  Peter Guyer (Rec TV) & Ueli Müller

Grafik Animation:  Cyril Delachaux (Division Video)

Schnitt Beratung :  Steve Walker, Markus Heiniger & Kevin

Trailer Schnitt:  Kevin Schlosser

Produktionsassistenz:   Remo Krieg, Mijana de Rosa & Juliette Kettler

Übersetzung Französisch:  Myriam Wahli

Untertitel Französisch:  Kevin Schlosser

Filmverleih Schweiz:  MovieBiz Films

 

SPIELDATEN

 

SÄMTLICHE VORFÜHRUNGEN SCHWEIZWEIT auf einen Klick (KINO / OPEN-AIR-KINOS):

http://www.movies.ch/de/film/alptraum/

https://www.cineman.ch/movie/2016/Alptraum/cinema.html#movie-detail-nav

 

 

NATIONALPARK KINO-OPENAIR ZERNEZ
Zernez, 19. Juli 2017

 

SOMMERKINO-OPENAIR LANGENTHAL 3. - 16. August 2017
(Datum noch unklar)

 

SINFF SAVONLINNA INTERNATIONAL NATURE FILM FESTIVAL
Savonlinna (Finnland), 18. - 20. August 2017
 

            

 

 

 

 
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Pressestimmen

«... Für Amateure ist kein Platz in den Bergen und die anfängliche Freude weicht bald der rauen Wirklichkeit. Die Welt der Berge hat es in sich. ... Was als leichtfüssiges Sommerprojekt begann, wird zu einem Morast der falschen Hoffnungen und fehlgeleiteten Ambitionen. (...)
Der stellenweise urkomischen Chronik einer fehlgeschlagenen Annäherung an das Ideal der grossen Freiheit in den Bergen widerfährt in diesem Film eine sehr unschweizerische Behandlung. ... Alptraum, ein Heimatfilm, dem die Sicherung durchgebrannt ist, führt den Alpfilm in Neuland!» 

GIONA A. NAZZARO (Visions du Réel)

« ... An epic, “must see” film showing a side of mountain life that many of us in urban settings don’t often get to observe. » 

MAGAZIN LIVING IN NYON, Catherine

 

 

«Ein ehrlicher Film [...] der mit viel Humor einen neuen Blick auf den Mythos der alpinen Freiheit wirft. Sehenswert.»

RTS Radio ESPACE 2

 

«Zurück zur Natur – dieser schöne Traum zerschellt an einer Realität, härter als die Felsen auf der Alp.  

RTS Radio ESPACE 2

 

Bündner Tagblatt

«Alptraum – Das letzte Abenteuer», ist gewaltig wie ein Alpengewitter, süffig geschnitten und hat eine starke Bildsprache. […] Der Film ist unheimlich stimmig. Je höher die Älpler steigen, desto dichter wird der Nebel. Selbst die Tierwelt wirkt plötzlich bedrohlich.
Bündner Tagblatt Joachim B. Schmidt

TIERWELT

«AUF DER DUNKLEN SEITE DER ALP
Es fühlt sich an, als wäre man selbst für die knapp 90 Filmminuten auf der Alp und würde all die Strapazen miterleben.»
Tierwelt, Oliver Loga

DER BUND

... «Das Bewegende an diesem von der Berner Firma Parasol produzierten Film ist, wie vor unseren Augen aus Inszenierung Ungekünsteltheit wird und aus einer selbstironischen Haltung bitterer Ernst. Die zuckenden Tierkörper nach dem Bolzenschuss, das brackige Wasser in den Gummistiefeln, die Gehässigkeit in der engen Hütte: «Albtraum» lässt den Mythos um die Freiheit in den Bergen ganz ohne Kalkül zerschellen.

[…] Es ist das Protokoll eines persönlichen Projekts, das grandios scheitert – an den äusseren Umständen ebenso wie an der eigenen romantischen Verblendung. Erstaunlicherweise liegt darin aber gar nicht das Überraschungsmoment des Films. Überraschend ist, wie brutal dieser Sommer in die Hose geht.
Dabei fängt alles so munter an: Die zwei lustigen Gesellen mit dem reizenden Walliser Dialekt wirken wie Figuren in einem selbst gedrehten Abenteuerfilm. Zum Drehbuch dieses Alpsommers gehört nicht nur die strenge Arbeit («es tut gut, seinen Körper zu spüren», sagt die Off-Stimme), sondern auch die hübsche Schäferin von der Nachbaralp. Manuel ist fast ein wenig baff darüber, dass es sie wirklich gibt – eine Frau, stark und sensibel zugleich, die einem sterbenden Schaf die Kehle aufschneidet, wenn es denn sein muss. Die Männer staunen. Und es folgt das Unvermeidliche: Zwei sind hier einer zu viel.    
Kurz, der Traum vom Hirtendasein versumpft völlig während dieses total verschifften Sommers, und die Freundschaft zwischen Manuel und Robin ist am Ende zerklüftet wie die Felsbänder oberhalb der
Hütte.»                                                                  
Der Bund, Regula Fuchs

BERNER ZEITUNG

«Im witzigen Schweizer Semidokumentarfilm «Alptraum – Das letzte Abenteuer» beschliessen zwei Freunde, einen Sommer lang eine Alp zu bewirtschaften. Die Herausforderung wird zum Härtetest.»
Berner Zeitung, Thuner Tagblatt, Georges Wyrsch

JUNGFRAU ZEITUNG

«Einblick ins Alpleben in voller Härte. Zwei Jugendfreunde, eine Alp und ein hoffnungslos verregneter Sommer. Im neuen Film «Alptraum» wird das Leben hoch oben von einer Seite gezeigt, wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt. […] Entstanden ist eine Geschichte, die heiter und komödiantisch beginnt und mit der Zeit immer ernster wird. […] Lobmaier zeigt mit seinem Film, wie schnell eine jahrelange Männerfreundschaft im Angesicht einer schönen Schafhirtin zerbröseln kann. Er schafft es aber auch, dem Alpleben regelmässig eine unangenehme Echtheit und Glaubwürdigkeit einzuhauchen und gleichzeitig einige Missstände aufzuzeigen. […] «Der Film zeigt exemplarisch, was auf einer Alp passieren kann und was auf vielen Alpen passiert.»

Hinter der Produktion stehen der Gsteiger Produzent Steve Walker und der in der Romandie wohnhafte Regisseur Manuel Lobmaier.»
Jungfrauzeitung Berner Oberland, Sarah Neuhaus

 

Kontaktinfos

 

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